Flashmob München am 17.12.2011

Am 17.12.2011 wurde in München um zirka 18:00 Uhr ein Flashmob am Odeonsplatz durchgeführt.

Erst wurde der Veranstalter Initiator von der Polizei festgenommen weil er das ausgemachte Signal mit einer Signalhube setzen wollte. Darauf hin hat sich die ganze Menschenmasse Richtung Hofgarten bewegt um den Veranstalter Initiator Beistand zu leisten. Er wurde vermutlich nach Aufnahme der Personalien, wieder frei gelassen und setzte dann das Signal.

Ein paar Leute wurden von der dort bereitstehenden Presse/TV interviewed wie auch der Initiator selbst.

Es waren dann einige Leute auf der Residenzstrasse gestanden, unter anderem auch ich, die durch Einsatz von Händen und Druck von der dort stehenden Polizei von der Residenzstrasse gedrückt wurden. Die Polizei selbst stand aber weiterhin auf der Strasse !

Mich hatte man aufgefordert die Menschenmassen rechts zu umgehen, was ich nicht tat und dort stehen blieb. Es wurde uns immer gesagt „Verlassen sie die Strasse“. Ich sagte dann zu einem Beamten „naja Sie müssen ja auch was sagen damit sie ihre Daseinsberechtigung haben oder?“.
Die Residenzstrasse ist zwar eine Strasse aber es ist auch Fußgängerzone und da kann ich soviel drauf stehen bleiben und laufen wie ich möchte.

Der Flashmob wurde vom KVR per Verfügung verboten. hier gibt es ein Videoschnitt :
http://www.muenchen-tv.de/gesellschaft/Flashmob_verboten-8960.html

Robert Kopp der Polizeivizepräsident meinte, dass es gefährlich sei U-Bahnhof Ein- und Ausgänge zu versperren. Nur hat die Polizei die Zugänge zu der U-Bahn selbst versperrt sowie den Zugang zum Hofgarten in den Tordurchgängen.

Die Münchner Polizei hat hier ganz klar versagt und die ganze Aktion verlängert. Hätten sie einfach den Flashmob uns machen lassen wäre alles nach 5-10 Minuten vorbei gewesen.
Durch den Einsatz der Polizei hat sich der ganze Flashmob auf fast 30 Minuten ausgedehnt.

Dem Veranstalter Initiator droht nun, laut Aussage der Polizei, eine Anzeige und eine Schadenersatzklage für den ganzen Polizeieinsatz. Er selbst sieht das ganze gelassen und sieht darin nur eine Drohung bzw. einen Einschüchterungsversuch.
Hier wurde die Veranstaltung via Facebook organisiert:
https://www.facebook.com/events/326028577407441/ 

Von einem guten Freund hab ich noch folgenden Text zugesendet bekommen, der diesen an einen Plakat in einer Polizeistation gesehen hatte. Lasst mal diesen Satz auf euch wirken:

„Um Bürgern, die immer mehr ihre freiheitlich demokratischen Rechte wahrnehmen entsprechend entgegentreten zu können, wurde der psychologische Dienst der Polizei geschaffen”.

Update 18.12.2011 20:40
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/aerger-um-spontan-demo-geht-weiter-flashmob-veranstalter-droht-anzeige-1.1237825 

 

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Veröffentlicht von

Joachim

Armut ist keine Mangel an Ressourcen sondern ein Mangel von teilen, geben und schenken.

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